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Konzert am 30. März 2003
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aus: Lokal-Anzeiger vom 04.04.2003 Bilder
Klangerlebnis der besonderen Art Handharmonika-Spielring begeistert voll besetztes
Bürgerhaus
Einmal mehr stellten die Akkordeonorchester des Bischofsheimer Handharmonika
-Spielrings am vergangenen Sonntag die nahezu unbeschränkten Klangmöglichkeiten dieses Instrumentes unter Beweis.
So begeisterte das 1. Orchester am Ende des Konzerts besonders mit einer rhapsodischen Bearbeitung von Rudolf
Würthner über zwei Schweizer Volkslieder, die in einem furiosen Finale mündeten. Zuvor entführte das 25-köpfige
Orchester unter der Leitung von Stefan Finkenauer die Zuhörer auf den Balkan. Die „Dalmatinischen Tänze“ von Adolf
Götz stellten in drei Sätzen landestypische Rhythmen und Melodien vor und wurden virtuos, mit viel Kraft und Temperament durch die Akkordeonisten interpretiert.
Das dritte Land, das musikalisch bereist wurde, war Irland. Mit der viersätzigen „Irischen Suite“ von Matyas Seiber
begann das 1. Orchester seine Länderreise und beeindruckte sowohl durch Fingerfertigkeit bei den schnellen Sätzen
„Reel“ und „Jig“ als auch durch harmonische, gefühlvolle Klänge in den langsamen Passagen.
Passend dazu waren die gut 300 Besucher zuvor von der fünfköpfigen Irish-Folk-Gruppe Inisheer auf die grüne
Insel versetzt worden. Mit Gitarre, Flöte, Akkordeon, dem landestypischen Bodhran und mehrstimmigem Gesang
erzählten die Musiker mit ihren irischen Liedern lustige und traurige Geschichten und ernteten vom Publikum viel Applaus.
Im ersten Teil des Konzertes eroberten die jüngeren Vereinsmitglieder die Herzen der Zuhörer. Das Jugendensemble
unter der Leitung von Katja Heizenröder eröffnete den Nachmittag mit dem Te Deum, besser bekannt aus dem
Fernsehen als Eurovisionshymne. Es folgten Variationen über den Flohwalzer und „My Way“ von Frank Sinatra. Auch bei
diesen modernen Melodien mit begleitender E-Gitarre wurde viel Wert auf den musikalischen Ausdruck gelegt.
Das Jugendorchester, das aus knapp 20 jungen Spielerinnen und Spielern besteht, bestach unter der Leitung von Liane
Tauchert mit exakter Spielweise und viel Gefühl. Nach einem Melodienmedley der Prinzen und dem Titel „Can you feel
the love tonight“ aus dem Musical „König der Löwen“ durfte das Orchester nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.
Den Auftakt zur Länderreise machte dann das siebenköpfige Ensemble des Vereins mit zwei italienischen Stücken.
Zuerst das klassische „Concerto in F-Dur“ von Giuseppe Sammartini und anschließend das von Rondo Veneziano bekannte „Misteriosa Venezia“ entließen die Zuhörer in die Pause zu einem Glas Sekt.
Nach zweieinhalb Stunden verabschiedete Stefan Finkenauer, der durch das Programm geführt hatte, die Zuhörer und
konnte auf ein rundum gelungenes Konzert zurückblicken. Wieder einmal waren diejenigen Besucher, die zum ersten Mal
ein Akkordeonkonzert erlebt hatten, positiv überrascht und erstaunt über die Klangvielfalt des Instruments und versicherten, sich das nächste Konzert des HHS nicht entgehen zu lassen.
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